Die Chelat-Therapie

ist eine ambulante Infusionstherapie von ca. 3 – 4 Stunden. Dabei wird dem Körper u. a. ca. 500 ml EDTA-Lösung (Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat) zugeführt, der verschiedene Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt werden. EDTA besitzt, die Eigenschaft, Schwermetalle, z. B. Blei, Cadmium, Arsen, Aluminium und Quecksilber sowie auch das Leichtmetall Calcium im Körper zu binden und über die Nieren auszuscheiden. Deshalb ist es sowohl bei schweren Metallbelastugen als auch zur Behandlung von Arteriosklerose hervorragend geeignet.
Über die Wirkung, dass EDTA eine große Bindungsfähigkeit hat zu den sog. Übertragungsmetallen, die Helfer bei der Bildung von überschüssigen freien Radikalen sein können, erklärt man auch seine Wirkung bei der Arterienverkalkung. EDTA verhindert die Produktion der freien Radikale, indem die metallischen Katalysatoren gebunden und ausgeschieden werden. Dadurch wird die Arteriosklerose aufgehalten, die Zellfunktion wiederhergestellt und die Calcium-Überladung wieder abgebaut. Das an Eiweiß gebundene Kalzium bleibt von EDTA unbehelligt. Es kommt zu keiner Knochenentkalkung.

Die Chelat-Therapie besteht aus 20-40 Infusionen, je nach Krankheitsbild. Die Infusionen erfolgen in der Regel 1- 3 x pro Woche. Durch eine gründliche Untersuchung vor, während und nach der Behandlung, ist eine optimale Therapieverlaufskontrolle gewährleistet.

Die Chelat-Therapie läßt sich sehr gut zusammen mit anderen Therapieformen für arterielle Verschlusskrankheiten durchführen, vor allem mit der Ozontherapie. Sie ist durchaus vereinbar mit Medikamenten, die die Blutgefäße erweitern, den Bluthochdruck und das Cholesterin senken oder gegen Herzrhythmusstörungen wirken. Häufig kann man während oder nach einer erfolgreichen Chelat-Therapie auf die Einnahme bestimmter Medikamente teilweise oder ganz verzichten.

Die Chelattherapie wird eingesetzt bei

  1. Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)
  2. Z. n. Herzinfarkt, Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße
  3. Durchblutungsstörungen der Beinarterien (periphere arterielle Verschlusskrankheit)
  4. Schlaganfall
  5. Schwermetallvergiftungen
  6. Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  7. Arthrose/Arthritis
  8. Fibromyalgie
  9. Diabetische Gefäßerkrankung
  10. Degenerativen Augenerkrankungen
  11. Chronisches Müdigkeitssyndrom

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